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NEU bei will be a brand: Project Renegades

High Noon in der Duftkreation: Project Renegades ist ab sofort bei will be a brand erhältlich

Project Renegades ist das neue all-star Team der Parfumkunst. Die Duftrebellen Geza Schön, Mark Buxton und Bertrand Duchaufour haben ihren Alter Egos freien Lauf gelassen und zeigen sich als wildgewordene Cowboys in einer Fantasie des Wilden Westens: ungezügelt, kreativ, außer Kontrolle – und mit drei Düften, die ab sofort über will be a brand erhältlich sind.

Drei Parfümeure, drei Düfte, drei Avatare: wild, durchgeknallt und aufsehenerregend kreativ präsentiert das Triumvirat Schön|Buxton|Duchaufour ihr Project Renegades („die Abtrünnigen“). Die Umverpackungen mit Einschusslöchern, die Kartonagen ein überbordendes Artwork zwischen Graffiti und Steampunk-Comics, jeder Flakon mit einem magnetischen Abbild des jeweiligen Parfum-Cowboys – und dann erst die Düfte.

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Geza Schöns Duft ist das olfaktorische Porträt des Peruanischen Pfefferbaums – von den Beeren über die Rinde bis hin zu den Blättern.

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Mark Buxtons Duft ist holzig, würzig – und lässt im Herzen eine rauchige Leder-Rose erblühen.

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Bertrand Duchaufours Parfum eröffnet mit rosa Pfeffer – und klingt mit einer markanten Meeresbrise aus.

„Bei Project Renegades geht es darum, der Fantasie freien Lauf zu lassen und sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen“, erklärt Geza Schön. „Düfte sind oft nicht gewagt genug. Wir sind diejenigen, die das ändern werden“, fügt Mark Buxton hinzu. Bertrand Duchaufour sch(l)ießt ab: „Project Renegades ist nicht nur bahnbrechend. Die Renegades haben ihre eigene Umlaufbahn.“

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Duftorgel

Drama und Duft

Zeit für einen kleinen Veranstaltungtipp aus der Dufthauptstadt Berlin: Hier läuft gerade (und noch bis zum 18. September) eine wirklich außergewöhnliche Veranstaltungsreihe. Osmodrama nennt sie sich, „Festival für Geruchskunst“, und ist ein Projekt, das Erzählen mit Gerüchen als neue Kunstform etablieren möchte. Es gibt Workshops, Konzerte, Literatur, Tanz und Filme zu erleben, immer ganzheitlich mit Geruch oder rund um den Geruch. Experimentell und spannend also.

Ganz wichtiges Instrument dabei ist – neben der Nase – der Smeller 2.0. Diese elektronisch gesteuerte Geruchsorgel hat ein Medienkünstler entwickelt (und Parfümeur Geza Schön die Gerüche komponiert!). Der Smeller ist aber eher Maschine als Instrument: Er wiegt 1,6 Tonnen und kann über 64 Kanäle Gerüche in den Raum einspeisen.

Hier gibt’s einen Film dazu, und auf der Website das gesamte Programm.

NASENGOLD /L – Der Presse Launch

/Luxus, /Laster, /Lenzen – NASENGOLD feierte im Juni mit einem Presse-Launch in Hamburg sein vierjähriges Jubiläum und stellte zu diesem Anlass seinen vierten Duft vor: /L.

„Luxus, Laster und Lenzen, dafür steht dieser neue Duft. Das Geheimnis besteht diesmal in luxuriöser Verschwendung! /L ist hypnotisch, soll verführen, vielleicht sogar ein wenig süchtig machen. Und er ist bei aller Tiefe doch völlig relaxed“, erläutert Christian Plesch seine neue Duftkreation. „/L ist Luxus ohne Last!“

Im Video gibt es viele Eindrücke rund um den Presse Launch, das Label NASENGOLD und den neuen Duft /L:

Ab sofort bei will be a brand: /L von NASENGOLD

NASENGOLD schwelgt in Lastern und Luxus:

Pünktlich zu seinem vierten Geburtstag stellt das Hamburger Duftlabel NASENGOLD seinen vierten Duft vor: /L ist üppig, luxuriös, respektlos – und zugleich völlig entspannt. Der Duft ist ab sofort über uns erhältlich.

Das neueste Lockmittel aus dem Hamburger Hause NASENGOLD heißt /L (sprich: Slash L): ein typischer Duft von NASENGOLD und damit aus dem kreativen Kosmos des Hamburger Parfümeurs Christian Plesch. In der Kopfnote von /L kontrastieren rosa Pfeffer, Thymian, Kardamom und Ingwer mit mediterraner Bergamotte und Grapefruit. Im Herzen des Dufts erblühen Blumen und Blüten, bevor /L in einer abgründigen, rauchigen Tiefe von Leder, Hölzern und kostbarem Weihrauch ausklingt.

„Luxus, Laster und Lenzen, dafür steht dieser neue Duft. Das Geheimnis besteht diesmal in luxuriöser Verschwendung! /L ist hypnotisch, soll verführen, vielleicht sogar ein wenig süchtig machen. Und er ist bei aller Tiefe doch völlig relaxed“, erläutert Christian Plesch seine neue Duftkreation. „/L ist Luxus ohne Last!“

 

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Frühlingsgefühle?

Der Frühling lässt sein blaues Band – und so weiter. Hier in Berlin sprießen nicht nur die Blüten, sondern allüberall auch Frühlingsgefühle. Ein guter Grund, sich mal wieder den Pheromonen zu widmen – und ihrer vermeintlich aphrodisierenden Wirkung in Parfums, denn Pheromone sollen ihre Träger ja unwiderstehlich machen. Bei Pflanzen und Tieren weiß man, dass das funktioniert. Und wer „Das Parfum“ gelesen oder gesehen hat, weiß, was es beim Menschen auslösen könnte.

Leider (?) ist das alles Fiktion. Wissenschaftlich gibt es kein einziges Molekül, bei dem man nachweisen kann, dass es ein menschliches Pheromon ist. Auf Werbeversprechen dieser Art sollte man bei Düften also nicht hereinfallen. Das schließt natürlich nicht aus, dass es diese menschlichen Botenstoffe gibt. Für mich wäre die Sensation, wenn ein Parfümeur sie identifizieren würde – und nicht die Wissenschaft.

Pheromonrezeptoren hat man beim Menschen übrigens gefunden. Wir besitzen offenbar die Gene für fünf Stück. Zum Vergleich: Bei Tieren sind es Gene für 300. Diese verschwindend kleinen Rezeptoren – sie haben sich offenbar im Laufe der Menschheitsgeschichte zurückgebildet – sitzen beim Menschen in der Nasenscheidewand.

Auf ein Molekül, so las ich, soll einer der Rezeptoren tatsächlich reagieren: auf das synthetische Hedione, das ein wenig nach Jasmin duftet. Es steckt zum Beispiel in gs03 von biehl. parfumkunstwerke, in The Beautiful Mind Series Vol. 1, in Kinski Fragrance und Escentric02. Und dann gibt es auch noch Molecule01: Es wirkt, wie viele Menschen berichten, absolut pheromonisch – das darin verwendete Molekül Iso E Super in Reinform sorgt für unwiderstehliche Ausstrahlung (gilt aber nicht als Pheromon).

Wirklich aphrodisierend wirkt meiner Erfahrung nach aber zuverlässig dies: Wenn ein Duft wirklich zu seinem Träger oder seiner Trägerin passt.

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Neu: Marfa von MEMO Paris samt neuer Kollektion

Eine mythenumwobene texanische Künstlerstadt ist die Inspiration für den neuen Duft von MEMO Paris: Marfa. Das Parfum ist gleichzeitig der Auftakt zur neuen Kollektion Art Land der Pariser Duftkünstler und ab sofort bei uns erhältlich.

MarfaKünstlerisches Schaffen in und mit der Natur – das ist der Ausgangspunkt für die neue Kollektion Art Land von MEMO Paris. Den Auftakt macht der Duft Marfa, der sich von der Aura der gleichnamigen Künstlerstadt in der texanischen Wüste inspirieren ließ: weißglühende, endlose Landschaften, Sonne und staubige Hitze, unerklärliche Lichtphänomene am nächtlichen Himmel – und ein El Dorado für Künstler, die die Natur gestalten.

Der mythische Ort spiegelt sich nicht nur im Namen wider, sondern auch olfaktorisch. In dem einzigartig kreativen Duft kommt der Tuberose eine Hauptrolle zu – sie ist mit der Agave verwandt, die auch in der Hochebene von Marfa zu finden ist.

Die Inhaltstoffe:
Mandarinenöl | Orangenblüte absolue | Agavenakkord | Tuberose absolue | Ylang-Ylang-Öl | Sandelholzöl | Zedernöl | Vanille | Weißer Moschus

Die Hauptnoten: Orangenblüten absolue | Tuberose absolue | Weißer Moschus.

 

A DAY IN MY LIFE

Neu bei will be a brand:
A Day In My Life von Mark Buxton

Wir erweitern ab sofort unser Portfolio mit dem neuen Duft von Parfümeur Mark Buxton: A Day In My Life.

Mit seinem neuen Duft beweist der Duftkünstler, wie zeitgemäß eine klassische Note interpretiert werden kann. A Day In My Life ist Buxtons Ode an die Rose – eine überraschende, moderne, wenn nicht gar futuristische Kreation.

La vie en rose à la Mark Buxton: A Day In My Life ist das achte Parfum des kosmopolitischen Duftkünstlers unter seinem eigenen Label – es ist eine Verneigung vor der Königin der Blumen, eine kreative Liebeserklärung. A Day In My Life stellt die Rose dabei in einen völlig neuen (olfaktorischen) Kontext. Die Anmutung: futuristisch und gleichzeitig für die Ewigkeit, vibrierend, sinnlich und tief.

Vom Kopf über das Herz des Duftes bis zum Fond ist die Rose präsent – durch Rosenöl, Rose absolue und Rose concrète. Der Auftakt wird begleitet von Mandarine und peruanischem Pfefferbaum, im Herzen blühen Maiglöckchen neben Baumharz, im Fond verleihen Patchouli und Sandelholz der Rose noch mehr Tiefe und Wärme. A Day In My Life steht für eine Rose „out of space“, futuristisch, vibrierend, sinnlich – und absolut unvergänglich.

 

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Wachgeschnuppert

Vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle über das OPhone berichtet – ein Telefon, das Düfte versenden kann. Jetzt gibt es wieder eine Verbindung zwischen Elektronik und Parfumwelt: Sensorwake, einen Wecker, der mit Düften weckt.

Die angebotenen Duftrichtungen: Croissant, Espresso, Seaside, Lush Jungle, Chocolate und Pepper Mint. Die Idee ist schon etwas länger in der Welt, hat aber gerade eben auf der Tech-Messe CES einen Preis gewonnen; sie stammt von einem blutjungen Franzosen, Guillame Rolland (18). Ein kleines Filmchen mit ihm und zu seiner Erfindung gibt es schon seit längerem auf arte zu sehen. Hinter den Düften steckt übrigens wieder einer der üblichen Verdächtigen, der Duftkonzern Givaudan.

Wie finde ich das eigentlich? Ich müsste mal dran riechen. Wenn die Düfte stimmen: eine verlockende Idee. Schade nur, dass dann weder ein warmes Croissant noch heißer Kaffee in der Küche auf mich warten. Nach drei Minuten vergeblichen Lockdufts schickt das Gerät übrigens einen Signalton hinterher. Sicher ist sicher.

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Irrtümer: #1

Immer wieder lese oder höre ich Dinge über Nischenparfums, die einfach nicht stimmen. Eines davon betrifft die Inhaltstoffe.

Da wird gern behauptet, dass in der Nischenparfümerie vorwiegend natürliche Rohstoffe eingesetzt werden. Leider falsch.

Sicher gibt es Parfümeure, die vorwiegend oder ganz auf die Natur setzen. Tanja Bochnig von April Aromatics beherrscht das meisterhaft – es ist der Kern ihrer Marke. Aber in ihrer Konsequenz und Qualität: absolute Ausnahme.

Andere behaupten, in einem Nischenparfum kämen besonders wenige Inhaltstoffe zum Einsatz. Auch nicht haltbar – selbst wenn Geza Schön es schafft, aus nur einem einzigen Duftmolekül atemberaubende Düfte zu kreieren. Geza ist übrigens auch ein schönes Gegenbeispiel für die Behauptung mit den natürlichen Rohstoffen.

Ich kann es gar nicht oft genug sagen: Die Nischenparfümerie zeichnet sich durch die Kreativität des Künstlers aus, die nicht durch den Markt oder Konzerne bestimmt ist. Deshalb gibt es Nischendüfte aus einem, wenigen oder vielen Ingredienzen, aus synthetischen und|oder natürlichen Duftstoffen. Eine einzige quantitative Aussage kann man aber machen: Die Duftkonzentration ist bei Nischendüften meist um ein vielfaches höher als in Produkten des Massenmarkts.

Bestenfalls darf man sich also zu der Behauptung versteigen, dass die Nischenparfümerie bei der Auswahl der Inhaltstoffe völlig frei ist – anders als die industrielle Parfümerie – und sich damit weiterhin alles erlauben kann, darf – und muss.