Shake it, Baby! Duftdesigner Christian Plesch mit neuer Linie WACKELWASSER

Mit dem Label NASENGOLD hat der Duftdesigner Christian Plesch Zeichen gesetzt: Düfte ohne Schnickschnack und Tamtam, frech und provokant. Jetzt lanciert der Hamburger seine zweite Duftlinie: WACKELWASSER erscheint mit zwei modernen, sinnlichen und spritzfrischen Unisex-Kreationen. 

Zwei prickelnde Duftkompositionen, komponiert aus wahrhaft köstlichen Zutaten: gechilltes Orange Fizz trifft auf Ingwer, erhitzter Pfeffer vereint sich mit Malt Beer. Mit WACKELWASSER LIGHT und DARK setzt der Hamburger Duftdesigner Christian Plesch seine Kreativität erneut ins Rampenlicht.

WACKELWASSER fühlt sich prickelnd an, beglückt die Nase – und sorgt für einen langen Kick. Duftdesigner Christian Plesch: „Gänsehaut ist durchaus eingeschlossen!“

Die ungewöhnliche Bezeichnung der neuen Kollektion hat seine eigene kleine Geschichte: „WACKELWASSER“ war der Name, den Christian Pleschs kleine Tochter sprudelndem Mineralwasser gegeben hat.

Zwei Düfte, zwei Duftwelten

DARK WACKELWASSER | Laut peitschende Beats und Wahnsinnsrausch, Dunkelheit und zügellose Anonymität. Kostbare Essenzen, die in den Bann ziehen: Ingwer, Jasmin und Malz weben ein Band, Zedernholz zurrt es fest, Vetiver bewacht den Knoten.

LIGHT WACKELWASSER | Laszive Morgensonne und Rokoko-Schönheitsfleck, verrutschte Kleidung und improvisierte Klavierspielerei. Unsichtbare Marionettenfäden lenken den Weg – gewoben aus Champagnerperlen, Jasminblüten und Karamell, verbunden durch Zedernholz. Rumtropfen perlen die dünnen Bänder hinab, erfrischend und berauschend.

 

 

10 Jahre MEMO Paris – ein Höhenflug der Parfümkunst

Jeder Duft ist eine Reise – so könnte man die Parfümkunstwerke von MEMO Paris umschreiben. Mit Eau de MEMO, dem Jubiläumsduft zum 10. Geburtstag, reist das Luxuslabel an seine Geburtsstätte Paris: ein Fünf-Sterne-Launch, der auf exquisite Art die eigenen Regeln bricht.

Ein neuer Flakon, eine neue Größe, ein neuer Juice – Eau de MEMO bricht lustvoll mit Gewohntem. Mit Eau de MEMO kehrt erlesene Parfümkunst in ihre Pariser Heimat zurück und schwingt sich zugleich in neue Höhen auf. Denn Eau de MEMO ist pure Freude in einen kostbaren Duft gebannt; Jasmin, grüner Tee und ein typischer MEMO Lederakkord sind die Schlüsselnoten.

Eau de MEMO ist ein olfaktorischer Höhenflug über Paris, den Horizont und den Himmel im Blick. Ein Duft, der mit Mandarine und Bergamotte Leichtigkeit ausstrahlt, der mit grünem Tee für Euphorie sorgt, der mit Jasmin und einem Hauch Leder Sinnlichkeit und Tiefe verleiht. Eau de MEMO vereint Gegensätze und schafft ein wunderbares Dufterlebnis, das unverkennbar MEMO Paris sagt. Die Kreation stammt – wie zahlreiche Düfte des Labels – erneut von der ungarisch-französischen Parfümeurin Aliénor Massenet.

Lockruf der Wildnis

Dass man sich selbst mittels bestimmter Düfte – hier ist die Rede von Pheromonen – sexuell attraktiver macht, ist wohl doch nicht so einfach, wie es manche Parfümlabore oder Duftanbieter gerne hätten. Pheromone sind vor allem in der Tierwelt bekannt und dienen dazu, mögliche Partner anzulocken; im Blogbeitrag FRÜHLINGSGEFÜHLE habe ich mich bereits dazu geäußert.

Nun ist man bei der Suche nach diesen Substanzen beim Menschen doch auf zwei Stoffe gestoßen (mit den komplizierten Namen Estratetraenol, kurz EST, und Androstadienon |AND), denen diese Wirkung nachgesagt wurde. Die beiden sollen tatsächlich auch schon in Parfüms zum Einsatz gekommen sein. Leider hat eine gerade (März 2017) publizierte Studie aus dem fernen Australien ergeben: Diese Zutaten darf man sich sparen, ihre Wirkung ist nicht nachweisbar. „Das Parfum“, dieser wunderbare Roman (und seine Verfilmung) bleiben also Fiktion.

Ich darf ohnehin versichern, dass keine dieser Substanzen jemals in einem unserer Düfte verwendet wurde – wir vertrauen eindeutig lieber der Expertise und Kreativität ausgezeichneter Parfümeure wie Mark Buxton, Geza Schön und anderen „Nasen“. Ich bin aber sicher, dass die Suche nach menschlichen Pheromonen und die wissenschaftliche Forschung dazu weitergehen wird – nicht zuletzt, weil eine Entdeckung in diesem Bereich für die globale Duftindustrie ungemein profitabel wäre.

500 Badewannen…

und 40 Millionen Euro: Was haben diese sonderbaren Zahlen hier zu suchen? Sie sind ein Nachtrag zum Thema „Graumarkt und Fälschungen“. 500.000 Flakons – das sind etwa 500 Badewannen voll mit (gefälschten!) Parfüms und genau die Menge, die der Hamburger Zoll im Jahr 2016 aus dem Verkehr gezogen hat, bevor diese Plagiate Schaden anrichten konnten. Auch den hat der Zoll beziffert. 40 Millionen Euro wären es gewesen: eine Summe, von der wir alle nur träumen können. Die Zahlen zeigen aber, dass das Problem mit Plagiaten etc. keineswegs aus der Luft gegriffen, sondern sehr real ist. Natürlich sind dem Zoll nicht nur Düfte ins Netz gegangen, sondern auch die üblichen Verdächtigen: Markenspielzeug, -sportschuhe und -bekleidung. Der verhinderte Parfümschaden aber macht tatsächlich fast die Hälfte des Schadens aus, der hätte angerichtet werden können. Respekt übrigens für die Leistung des Zolls: von über 1,4 Millionen Kontrollen, unter anderem von Containern oder Koffern, ist die Rede.

Escentric Molecules 04 ist da: Futuristische Frische mit Javanol

Das Molekül Javanol steht im Zentrum von Escentric Molecules 04, dem neuen Parfümkunstwerk von Geza Schön: ein Befreiungsschlag für Sandelholz.

Radikal reduziert: Molecule 04

Molecule 04 setzt auf reines Javanol: ein kraftvolles, zugleich weiches Sandelholz-Molekül der neuesten Generation. Damit offenbart sich Sandelholz auf völlig neue Weise: ohne jede Schwere, dafür mit einer ungekannt weichen, glänzend-schimmernden Frische.

Sandelholz neu interpretiert: Escentric 04

Bei Escentric 04 wird Javanol von weiteren Noten umspielt. Der Duft ist eine einzigartige Interpretation von Sandelholz – nicht holzig schwer, sondern in der Kopfnote ergänzt durch frische, bittere Noten von pinker Grapefruitschale, von Wacholder und Rosa Pfeffer. Ein Hauch Marihuana bringt dabei die weichen Noten der Grapefruit hervor. Im Herzen erblüht Iris (Orris) mit einem von Schön neu komponierten Rosenakkord. Escentric 04 klingt mit einer balsamisch-holzigen Note aus Javanol und dem lieblicheren Polysantol aus.

 Die Duftpyramide Escentric 04

Kopf: Methyl | Pampelmuse | Pink Grapefruit | Marihuana | Bergamotte | Wacholderbeere | Rosa Pfeffer
Herz: Hedione | Freesie | Osmanthus | Iris | Rose
Basis: Javanol | Mastix | Labdanum | Iso E Super | Moschus | Ambroxan | Castoreum | Vetiver

Beide Düfte sind ab April bei uns erhältlich.

Eau de Parfum | 100 ml | UVP 130 €

 

Graumarktware

In der letzten Zeit werden wir bei will be a brand gehäuft von irritierten Kunden angesprochen. Denn offenbar schwemmt Hehler- oder Graumarktware auf den Markt. Die Folge: Auf einmal gibt es Kreationen wie die Düfte von Escentric Molecules zum Schleuderpreis im Supermarkt! Das ist weder sinnvoll noch gewünscht. Ich kann nur warnen: Bei Angeboten, die deutlich unter dem UVP liegen, handelt es sich mit Sicherheit um Graumarktangebote, um Kopien oder gar Hehlerware.

Luxuriöse Duftlabels sind ein gutes und – nebenbei bemerkt: wunderbares Geschäft. Dabei sollte es allerdings legal zugehen. Parfümkunst nimmt durch ihren großen kreativen Anspruch ohnehin eine qualitative Sonderstellung selbst im selektiven Segment ein. Alles ist hier hochwertiger, teurer, aufwendiger – von der Kreation bis zu Vertrieb und Schulung. Ein Schmuddelimage macht hier vieles zunichte, wofür die an der Parfümkunst Beteiligten hart gearbeitet haben. Aber irreführende Preisbotschaften (billig will ich!) ein Umfeld, das das Bild von Luxus konterkariert (Grabbeltisch!), der Verlust von Markenwerten und Qualität, schwindendes Vertrauen zwischen Handel und Hersteller: Das sind Folgen des Graumarkts und ähnlicher Machenschaften. Ganz zu schweigen vom wirtschaftlichen Verlust aller, die sich an die legale Handelskette halten – so wie wir, der Parfümeur, die seriöse Parfümerie.

Ich rate Verbrauchern und dem Handel: Finger weg von diesen Bezugswegen und vermeintlichen Schnäppchen. Außerdem möchte ich an Sie appellieren: Wenn Ihnen Labels unseres Hauses zu auffällig niedrigen Preisen angeboten werden, bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Gute Taten

Letztes Jahr hatte mich Franco Cavegn, der uns in der Schweiz unterstützt, auf einen schönen Charity-Lauf in Chur hingewiesen: den Pumpilauf. Dabei geht es nicht nur um sportlichen, sondern auch um sozialen Einsatz: Jeder Teilnehmer erläuft mit jeden 100 Metern einen Betrag für „sein“ soziales Projekt. Weil mir die Unterstützung und Förderung von Kindern ein wichtiges Anliegen ist, habe ich einen Läufer gesponsert, der für das Kinderheim Stiftung Therapeion lief. Ich habe mich sehr gefreut, dass „mein“ Läufer Andri Zisler mit einem will be a brand-Shirt durchs Ziel gegangen ist und dank vieler weiterer Spenden sogar „Pumpilaufkönig“ wurde. Er hat damit das Kinderheim ein gutes Stück weitergebracht.

Pumpilauf 2016 Pumpilauf 2016

 

 

 

 

 

 

 

Ein weiteres Projekt, das ich im letzten Jahr unterstützt habe, hat ein wenig mehr mit meiner Biografie zu tun. Ich habe als Kind viel im Wald gespielt (selbstgebautes Baumhaus inklusive!). Als ich vom Waldpiratencamp der Deutschen Kinderkrebsstiftung erfuhr, hat mich das sofort überzeugt. Kinder und Jugendliche erleben dort die Natur hautnah und gewinnen wieder Selbstvertrauen nach oder während ihrer schweren Krankheit: eine gute Sache, die gute Taten leicht macht – und die, finde ich, etwas mehr Bekanntheit und Unterstützung verdient.

WaldpiratencampWaldpiraten_Logo

 

Ungerochen modern: will be a brand präsentiert anti anti von Atelier PMP

Der dritte Duft des Hamburger Labels Atelier PMP ist alles andere als „anti“ – ein ungerochen modernes Statement, das für Aufmerksamkeit sorgt.

anti anti ist nicht Gegen, sondern Dafür: für das Leben mit seinen Höhen und Tiefen, für die Menschen in ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit. anti anti ist kein Gegen-Duft, sondern eine moderne Kreation für die Freiheit im Kopf, im Sein, im Anderssein. Es feiert den Genuss des Moments, ist geschaffen für Menschen mit Haltung, für Menschen mit Inspirationen und Ideen.

anti anti ist edel und ehrlich zugleich. Ein ultra-moderner Duft, weich und kantig zugleich, rauchig und frisch in einem, klar und dennoch undurchschaubar: eine Kreation, widersprüchlich wie eine moderne Skulptur, präsentiert in einem Flakon aus weißem Marmor, Gold und Glas.

anti anti entzieht sich klassischen Definitionen. Geschaffen wurde es für Atelier PMP vom Duftkosmopoliten Mark Buxton und seinem Kollegen David Chieze.

Der Duft ist ab sofort über uns erhältlich.

50 ml | UVP 120,00 Euro

Atelier PMP - anti anti

 

Fougère on the rocks

Mit Russian Leather präsentiert will be a brand den neuesten Duft von MEMO Paris: eine Begegnung mit den eisigen, einsamen Landschaften Sibiriens – und dem Russischen Wolf.

55° 22’Nord, 86°04’ Ost – auf dieser Position verortet sich Russian Leather. Ein Ort, der intensiv Russland atmet, und damit dessen Landschaften, dessen Weite, die wenigen Menschen. Russian Leather ist der jüngste Zugang zur Reihe Cuirs Nomades von MEMO Paris, die allesamt dem Leder huldigen. Entstanden ist ein betörender Duft mit Charakter, geschaffen von der Parfümeurin Sophie Labbé.

Der RRussian Leatherussische Wolf war die Inspiration für den Duft: ein wildes, unabhängiges Geschöpf mit einem außerordentlichem Geruchssinn, der sein Territorium bewacht – und den kostbaren Flakon von Russian Leather schmückt. Er ist einer der wenigen, die in der Einsamkeit der Steppen, Wälder und eisigen Ebenen Sibiriens gedeihen können, ist der Herrscher über ein gnadenloses Land.
Wer sich Russian Leather vorstellen will, muss in seiner Phantasie der Spur des majestätischen Wolfs folgen, wird dann die Balance aus vibrierender Kraft und Raffinesse und eine Lederharmonie mit magischer Aura entdecken: ein sinnlicher Flash mit slawischer Nuance. Eigensinniger Farn in eisiger Tundra war die Inspiration für einen umwerfenden Fougère-Akkord. Aromatische Flora explodiert bei Berührung mit Sonnenstrahlen, mit Noten von Rosmarin, Minze, Lavendel, Salbei und Basilikum. Die Nadelwälder der Taiga erstehen auf mit Sibirischer Kiefer, Zypresse und Zeder.

Der Wolf, der den Mond anheult: Er will seine Existenz beweisen und seine Artgenossen rufen. Ein Duft ist nicht anders – seine Einzigartigkeit ist der Ruf, einander zu begegnen.

Die Duftstoffe:
Basilikumöl | Fougère-Akkord | Zedernnadelöl | Sibirisches Kiefernadelöl | Koriandersamen | Lavandin | Minze | Rosmarinöl   Muskatöl | Guaiacöl | Patchouli | Tonka absolute | Lederakkord | Muskateller-salbei | Zypresse absolute
Hauptnoten:
Fougère | Rosmarin | Lederakkord