Das Beste aus zwei Welten

Ich freue mich sehr, eine neue Marke bei uns im Portfolio zu begrüßen: Urban Scents aus unserer Heimatstadt Berlin. Obgleich das nicht so ganz stimmt – tatsächlich ist das Label sehr international unterwegs.

Die Nase hinter Urban Scents ist eine Französin: Marie Urban-Le Febvre. Sie hat nach einer Top-Ausbildung als Parfümeurin lange für die Duftindustrie und große Dufthäuser wie Haarmann & Reimer, Symrise und Takasago gearbeitet und kreiert die Düfte für Urban Scents hier in Berlin. Die extrem hochwertigen Parfümöle stammen aus Frankreich – aus der Duftmetropole Grasse (das Metropole beziehe ich hier natürlich auf die Bedeutung des Ortes). Die Manufaktur, mit der Urban Scents arbeitet, wurde noch von einem der ganz großen Parfümeure des 20. Jahrhunderts gegründet, Edmond Roudnitska. Allein diese Zusammenarbeit sagt so einiges über Urban Scents: Da ist viel Traditions- und Qualitätsbewusstsein im Spiel.

Ich bin ein großer Fan der schweren, nachtblauen Flakons (sie kommen aus Nordfrankreich): Das dunkelblaue Glas schützt die kostbaren Düfte optimal und sieht auch noch gut aus. Das Logo mit dem Propeller kläre ich gern auf: Marie Urban-Le Febvre ist leidenschaftliche Pilotin. Mit Urban Scents verleiht sie der klassischen Dufttradition einen neuen Dreh und steuert sie in eine frische Moderne.

Alle sieben Düfte (Gunpowder Cologne, Desert Rose, Lost Paradise, Vetiver Reunion, Dark Vanilla, Singular Oud und Sensual Blend) sind extrem tragbar, ohne gefällig zu sein. Sie sind spürbar exquisit, aber nicht schwer. Ihre Opulenz beziehen sie nicht aus der Fülle, sondern der Qualität und Auswahl der Inhaltstoffe, aus der feinen Komposition.

Ich freue mich, dass wir auch die Duftkerzen von Urban Scents anbieten können. Duftkerzen sind so eine Sache – ich persönlich finde, sie können olfaktorisch schnell überwältigen. Das ist hier nicht der Fall, denn zum Glück unterscheidet Urban Scents ganz klar zwischen Raum- und Körperdüften. Die Kompositionen für die Kerzen sind also neu und explizit für Räume konzipiert. Derzeit vier Duftrichtungen gibt es (Club Lounge, Holy Wood, Oriental Tales und Matcha Green Tea – auch sie in herrlich schweres dunkelblaues Glas gehüllt), sie alle überzeugen subtil und charaktervoll zugleich.

In einem Satz: Urban Scents ist das Beste aus zwei Welten: Klassische Parfüm-Expertise trifft auf den Geist des pulsierenden Berlin – und hebt ab zu neuen Höhenflügen.

G. wie G.öttliche G.rapefruit und wie G.burtstag:
Der 3. wird heute 5!

Beat, Tanz und Adrenalinrausch: Heute vor genau 5 Jahren hat das Duftlabel NASENGOLD seinen dritten Duft präsentiert, komponiert aus stimulierender Grapefruit, Rosa Pfeffer und ambriertem Kakao, gelten die Worte des Duftschöpfers Christian Plesch zum Geburtstag nochmal mehr:

„Zum Ende des Tages beruhigt sich der Herzschlag der Zeit… Die Kleidung fällt, das nackte Spiegelbild verwischt im Zwielicht, die Reflektion nimmt animalische Formen an. Ein Mischwesen will sich erheben … und die Verwandlung geschieht. Das ist der G-Punkt!“

Eine Komposition, die ER oder SIE gleichermaßen tragen darf und etwas, das Sie nicht verpassen sollten, daher:

G.winnspiel: Bis zum 17.03. verlosen wir drei Flakons von G. auf unserer Facebook-Seite. Für die Teilnahme sollten sie einmal hier vorbeischauen: Klick.

Wir gratulieren!

© Neal McQueen

Kunst als Erlebnis für die Nase

„I fundamentally see beauty as being a moment in time “ – nur ein flüchtiger Moment: So definiert Modemacher Matthew Miller Schönheit. Dass das Label Verdúu den Briten nun mit einem eigenen Parfüm würdigt, passt also, so finde ich, ganz wunderbar zu dieser Vorstellung des Vergänglichen, das jedem Duft zu eigen ist. Auch dass der Designer Mode grundsätzlich als Produkt versteht, widerspricht dem keineswegs.

Mit Matthew Miller – dem Gewinner des angesehenen Woolmark Prize 2017/18 – schickt Verdúu einen fünften aufstrebenden Modemacher auf den olfaktorischen Laufsteg. Wie bei den anderen Düften ist Mark Buxton für die wunderbare Komposition verantwortlich, und wie gewohnt interpretiert er gekonnt den kreativen Kosmos des Modemachers. Die Inspiration für den Duft stammt aus der Welt der Kunst: „Art is fundamental to design“, hat Matthew Miller einmal erklärt, Kunst ist die Grundlage für Design. Und so finden in seinem Duft die typischen Noten einer Ausstellungseröffnung in einer edlen Galerie zueinander: Kunst als Erlebnis für die Nase – und ein eher ungewöhnlicher Moment von Schönheit.

Ich möchte daran erinnern, dass alle Fashion-Düfte von Verdúu bewusst in kleinen Flakons zu je 15 ml erscheinen. Eine praktische Idee, denn so kann im Laufe der Zeit eine kleine, exquisite „Duftgarderobe“ entstehen, bei der Duftliebhaber immer wieder ein neues It-Piece tragen können.

Dreckigbleiben ist das neue Sauberwerden

Dreckig bleiben war der erste und gleich ungemein erfolgreiche Duft des Hamburger Independent-Labels Atelier PMP. Eine sensationelle Kreation vom Meister Mark Buxton, die jüngst mit ebenso sensationellen vier Sternen in die „Duftbibel“ von Luca Turin Einzug hielt.

Den provokanten Namen darf man aber nicht all zu wörtlich nehmen, denn jüngst hat das Label eine passende Badlinie mit Flüssigseife und Duschgel herausgebracht. Ich persönlich bin ein großer Freund solcher Markenerweiterungen. Nicht nur, weil sie echten Duftliebhabern damit noch mehr Möglichkeiten schenken, einen Duft zu tragen. Sondern auch, weil solche Produkte den Menschen auch einen einfacheren Zugang zu ungewöhnlicher, mutiger Parfümkunst bieten: Ein Duschgel ist in gewisser Weise niedrigschwelliger als ein Eau de Parfum. Es würde mich freuen, wenn über die neue Flüssigseife und das Duschgel – beide sind übrigens frei von Parabenen, Silikon, Gluten und tierische Zutaten, also auch vegan – mehr Menschen zu diesem Duft finden, ihn sich auf diesem Wege erschließen oder ihn einfach auf unkomplizierte Art ganz alltäglich erleben und genießen.

Flüssigseife und Duschgel zeigen die gleichen, starken Holz-Nuancen mit Zeder in der Basis, Öl aus Guajac-Holz und Sandelholz. Sie treffen auf einen überraschenden Akkord aus kalabrischer Bergamotte, tunesischem Neroliöl, sizilianischer Mandarine und Ingwer – für einen angenehmen Frische-Effekt.

„Dreckig bleiben bedeutet, mit den besten Freunden in der uralten, aber gemütlichen Jogginghose am Fluss um das Lagerfeuer zu sitzen. Mit den Füßen im Sand und einem Glas Wein in der Hand.“, hat Daniel Plettenberg von Atelier PMP einmal gesagt. Ich ergänze: Und nach diesem Erlebnis ab unter die Dusche, den Sand aus den Zehen spülen und dieses herrlich Lebensgefühl olfaktorisch nachklingen lassen!

02 wird 10: Escentric Molecules 02 feiert mit puristischer Limited Edition

Die Parfümkunst ist jung – um so schöner, dass eine ihrer revolutionärsten Kreationen jetzt einen runden Geburtstag feiern kann: Escentric Molecules 02. Es kam 2008 auf den Nischenmarkt und hat umgehend für Aufruhr gesorgt. Noch nie hatte (und hat!) man den Riechstoff Ambroxan so „neu“ gerochen wie bei Geza Schön: warm, sinnlich, animalisch, zugleich mineralisch frisch. Die meisten Düfte, die sich mit „Amber“ als Inhaltstoff rühmen, enthalten lediglich 1 % bis 2 % Ambroxan. Escentric Molecules 02 hingegen triumphiert mit dem Maximum von 13,5% – jenseits dessen beginnt Ambroxan zu kristallisieren.

Den runden Geburtstag feiern Escentric 02 und Molecules 02 mit einer sehr schön gemachten Limited Edition EM 02 Power of Ten. Die 100ml-Flakons treten jetzt neu in hochwertigen Travel Cases aus eloxiertem, unterschiedlich farbigem und gebürstetem Aluminium auf – sehr chic, sehr urban, sehr hochwertig. Die Kreativität, die hier sichtbar (und spürbar!) wird, ist bewundernswert.

An den Düften hat sich natürlich nichts geändert: Molecule 02 setzt auf pures Ambroxan; Escentric 02 kombiniert es mit Hedione (Jasminblüte), einem Gin-und-Tonic-Akkord und einem Hauch „Almdudler“.

Wir freuen uns, dass wir diese Limited Edition in Deutschland in einem sensationellen Umfeld lancieren können. Denn EM 02 Power of Ten wird bei „VOGUE loves Breuninger“ am 20. Oktober 2018 in Stuttgart seinen ersten öffentlichen Auftritt haben – persönlich begleitet von Geza Schön. Er wird vormittags die verkauften Produkte handsignieren und für Fragen zur Verfügung stehen.

Das geht einher mit einer exklusiven Kooperation: Vom 13. bis 27. Oktober 2018 wird die Limited Edition exklusiv in Deutschland bei Breuninger Stuttgart und in deren E-Shop zu haben sein. Danach gehen die Düfte in den offiziellen Verkauf in weitere ausgewählte Parfümerien und Concept Stores.

Übrigens überleben lediglich zehn Prozent aller Neulancierungen des „normalen“ Duftmarkts ihr erstes Jahr. Von diesen 10 Prozent wiederum schaffen nur 40 Prozent auch das zweite Jahr. Auch vor diesem Hintergrund wird wieder klar: Qualität, Kreativität und Kunst setzen sich durch. Happy Birthday, Escentric Molecules 02 – und auf weitere viele Jahre!

Zu zweit ist alles schöner…

… vorausgesetzt, man passt zusammen – vermutlich eine Erfahrung, die schon viele von uns in dieser oder jener Hinsicht machen konnten. Zwei, auf die das definitiv zutrifft, sind die Köpfe von Atelier PMP: Stefanie Mayr, die Designerin und Künstlerin hinter dem Label, und Tausendsassa Daniel Plettenberg, der als Berater und Markenmacher immer wieder gern neue Wege geht.

Jetzt haben die beiden ein völlig neues und – es war kaum anders zu erwarten: ungewöhnliches – Konzept für die Parfümkunst ersonnen: COMBINISM. Combinism ist eine Linie, die uns ganz neue Dufterfahrungen machen lässt: Zwei eigenständige Düfte werden zu einem weiteren, neuen kombiniert.

Empa & Topia heißen die beiden ersten Kreationen, und mit ihnen vereinen sich zwei herrliche Gegensätze. Empa ist ein empathischer, weicher, sanfter Duft: Rosenholz, Orangenblüten und Kardamom sorgen für eine zarte Frische. Topia ist mit Blutorange, Rhabarber und Salbei ein struppiger, grüner, utopischer Duft. Jeder beeindruckt für sich, zusammen sind sie eine Revolution der Sinne.

Parfümistisch ist solch ein Kunstwerk eine Herausforderung und erfordert perfektes Können. Mark Buxton und David Chieze haben das Konzept mit Bravour umgesetzt. Wieder zwei, die offenbar gut zusammenpassen, also auch hier: gelebter Combinism. 

Empa wie Empathie, Topia wie Utopia – Combinism will, dass sich Düfte (und Menschen) zusammenzutun und zu verbünden. Die (Er-)Lösung liegt in der Kollaboration der guten Dinge. Ob viel Empa und wenig Topia aufgetragen wird oder andersherum: Das kann jeder für sich entscheiden. Zur Not auch ganz für sich allein.

Sterne, Sterne, Sterne

Atelier PMP ist eine unserer ganz jungen Marken: Das Studio wurde erst vor fünf Jahren in Hamburg gegründet, die Köpfe sind das Multitalent und Markenmacher Daniel Plettenberg und die Modedesignerin und Künstlerin Stefanie Mayr. Für ihre ersten Kreationen Dreckig Bleiben, Concrete Flower und anti anti haben sie Duftkünstler Mark Buxton gewinnen können, und herausgekommen sind drei wirklich eigensinnige und herrlich durchkomponierte Düfte. Die erzählen übrigens schon äußerlich ihre Story: Dreckig Bleiben mit einem Flakondeckel aus dem verräucherten Holz eines alten Fachwerkhauses, bei Concrete Flower ist der Deckel aus Beton, und bei anti anti aus echtem italienischen Marmor.

Ich freue mich sehr, dass diese Düfte auch in die jüngste Duftbibel „Perfumes“ von Luca Turin und Tania Sanchez Eingang gefunden haben. Der Biophysiker und Duftforscher Turin gilt seit vielen Jahren als „Duftpapst“. Seine unterhaltsam geschriebenen und kundigen Kommentare – um nicht zu sagen: Urteile – können auch „großen“ Düften gegenüber überraschend vernichtend ausfallen (Duft ist immer  auch Geschmackssache!). Bei den Kreationen von Atelier PMP aber war er sich sicher: großes Kino. Alle drei Düfte des Labels sind nicht nur erwähnt (es ist schon eine Ehre, in Riechweite des Meisters zu geraten), sondern haben sensationelle vier Sterne erhalten. Dass drei der Topdüfte weltweit aus einem kleinen Hinterhof im Hamburger Karoviertel stammen, ist wieder mal der Beweis für die Kreativität und Kraft der Parfümkunst und ihrer Akteure. Glückwunsch an Atelier PMP! Wir freuen uns mit euch – und schon jetzt auf das neue Projekt, das derzeit bei euch entsteht!

SUMMER SPLASH MIT ESCENTRIC MOLECULES
NEUER LOOK, NEUER DUFT: DAS BODY WASH 04 IST DA!

Der Duft Escentric 04 ist nun auch als Body Wash erhältlich und komplettiert damit die Reihe der Body Washs von Escentric Molecules. Das neue Duschgel verführt mit weicher, frischer Javanolnote: ein spritzig-frischer Einstieg in den Sommer.

„Javanol ist wie Trüffel: Kleine Mengen reichen, um dich in den siebten Himmel zu entführen“ – so beschreibt Parfümeur Geza Schön die Hauptnote seines Duftes Escentric 04, der nun auch als Body Wash erhältlich ist.

Javanol, ein Sandelholz-Molekül der neuesten Generation, offenbart sich dabei auf völlig neue Weise: ohne holzige Schwere, dafür mit einer ungeahnt weichen, glänzend- schimmernden Frische. „Psychedelische Frische“, nennt Geza Schön seinen olfaktorischen Coup, bei dem Javanol heiter umspielt wird – von pinker Grapefruitschale, Wacholder, Rosa Pfeffer und einem Hauch Marihuana.

Hauptwirkstoff des vierten Body Wash der Serie ist „Energen“, das die funktionalen Inhaltstoffe von Seifennuss (sapindus mukorossi) und Tara (caesalpinia spinosa) vereint. Diese natürlichen Rohstoffe – der eine aus dem Himalaya, der andere aus den Anden – sorgen nicht nur für eine hautfreundliche Wirkung, sondern verhelfen dem Duft zugleich zu einem wahren Höhenflug. Das Body Wash ist zudem frei von Parabenen und Sulfaten.

Das Body Wash 04 zeigt sich im neuen Escentric Molecules Artwork, das, wie die gesamte Duftreihe, von der Londoner Me Company entwickelt wurde. Der digital anmutende Look inszeniert das Zusammenspiel von „Art & Chemistry“; die Radiallinien wurden den atomaren Kollisionen in einem Teilchenbeschleuniger nachempfunden.

Das Body Wash ist ab sofort über will be a brand bestellbar und in ausgesuchten Parfümerien und Concept Stores erhältlich.

200 ml | 45,00 Euro

Dirty Shades of Grey – Die Initiative gegen Schattenseiten in der Parfümkunst

Das Thema Graumarkt habe ich an dieser Stelle bereits angesprochen. Es ist leider an der Zeit, das Thema zu vertiefen. Denn wir erleben bei unseren Parfümkunstwerken – andere nennen sie Nischendüfte – eine massive Graumarktschwemme, die mittlerweile geschäftsgefährdend ist. Zu diesen Graumarktprodukten gehören:

– billige Reimporte, also Originale, bei denen in der Regel das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist. Sie werden von anderen Distributoren vertragswidrig in unsere Vertriebsgebiete geschleust. Ihr Schicksal: verschleudert zu werden wie billigste Massenware.

– Hehlerware aus Diebstählen.

– Fälschungen aus Nah- und Fernost.

Wer die Spreu vom Weizen trennen will – also seriöse Kanäle vom Graumarkt –, hat es ab jetzt etwas leichter. Wir haben eine Datenbank aufgebaut, mit der Kunden und Konsumenten seriöse Händler einfach finden können. Gleichzeitig listen wir auch die schwarzen Schafe auf: Diejenigen, die unsere Geschäft sabotieren. Diese Liste wird vermutlich mit der Zeit und neuen Informationen wachsen – also bitte immer mal reinschauen!

Insbesondere von Graumarkt betroffen ist übrigens Escentric Molecules – eine Marke, die geradezu kometenhaft in den Dufthimmel aufgestiegen ist. Leider rächen sich jetzt ihr Ruhm und ihre Popularität. Wir bei will be a brand haben beim Aufbau dieser wie auch anderer Marken auf Exklusivität gesetzt: Parfümkunst von will be a brand sollte eine Kostbarkeit bleiben und keine Massenware werden. (Deshalb auch unsere gezielte Auswahl der Point of Sales). Was aber knapp ist, ist besonders begehrt – das hat den Graumarkt angeheizt.

Die Folgen? Der Graumarkt bedroht nun ernsthaft unsere Geschäftstätigkeit. Er gefährdet die Reputation einer großartigen Marke. Er täuscht die Verbraucher, denn ein abgelaufener Duft muss häufiger nachgesprüht werden, der Flakon ist schneller leer und damit am Ende womöglich teurer als das Original. Darüber hinaus gefährdet der Graumarkt die Konsumenten, und das gleich doppelt. Nicht nur ist der Erwerb von Hehlerware (und unter gewissen Umständen auch Plagiaten) illegal. Auch dürften Plagiate labortechnisch kaum bewertet sein. Aber was bedeutet schon Verbrauchergesundheit, wenn man Profit machen kann?

Um es kurz zu machen: Düfte, bei denen sich Handel und Verbraucher auf Echtheit, Qualität und Produktsicherheit verlassen können, stammen von einem autorisierten Vertrieb wie will be a brand.

Ich möchte auch noch einmal betonen: Unsere Aufgabe ist nicht nur der Vertrieb von Parfümkunst und exklusiven Marken. Wir bauen diese Marken überhaupt erst auf. Wir selektieren geeignete Verkaufskanäle. Wir führen Schulungen und Werbemaßnahmen durch. Wir kennen das Segment wie kaum ein anderer, wir betreuen, informieren und begleiten unsere Partner am POS. Guter Service kostet – auch dies verbirgt sich hinter einem (höheren!) Preis!

Es gibt viele gute Gründe, die Finger von Luxusdüften zu lassen, die offensichtlich ZU billig sind. Dass irgendjemand dafür am Ende teuer bezahlt – durch Glaubwürdigkeit, Gesundheit oder Verlust seiner Geschäftsgrundlage – ist einer der wichtigsten.

Der Graumarkt ist extrem intransparent und nur sehr schwer einzudämmen. Die einzigen, die es nachhaltig schaffen können, sind der seriöse, autorisierte Handel – und die Verbraucher selbst.

Es könnte so einfach sein.