Zu zweit ist alles schöner…

… vorausgesetzt, man passt zusammen – vermutlich eine Erfahrung, die schon viele von uns in dieser oder jener Hinsicht machen konnten. Zwei, auf die das definitiv zutrifft, sind die Köpfe von Atelier PMP: Stefanie Mayr, die Designerin und Künstlerin hinter dem Label, und Tausendsassa Daniel Plettenberg, der als Berater und Markenmacher immer wieder gern neue Wege geht.

Jetzt haben die beiden ein völlig neues und – es war kaum anders zu erwarten: ungewöhnliches – Konzept für die Parfümkunst ersonnen: COMBINISM. Combinism ist eine Linie, die uns ganz neue Dufterfahrungen machen lässt: Zwei eigenständige Düfte werden zu einem weiteren, neuen kombiniert.

Empa & Topia heißen die beiden ersten Kreationen, und mit ihnen vereinen sich zwei herrliche Gegensätze. Empa ist ein empathischer, weicher, sanfter Duft: Rosenholz, Orangenblüten und Kardamom sorgen für eine zarte Frische. Topia ist mit Blutorange, Rhabarber und Salbei ein struppiger, grüner, utopischer Duft. Jeder beeindruckt für sich, zusammen sind sie eine Revolution der Sinne.

Parfümistisch ist solch ein Kunstwerk eine Herausforderung und erfordert perfektes Können. Mark Buxton und David Chieze haben das Konzept mit Bravour umgesetzt. Wieder zwei, die offenbar gut zusammenpassen, also auch hier: gelebter Combinism. 

Empa wie Empathie, Topia wie Utopia – Combinism will, dass sich Düfte (und Menschen) zusammenzutun und zu verbünden. Die (Er-)Lösung liegt in der Kollaboration der guten Dinge. Ob viel Empa und wenig Topia aufgetragen wird oder andersherum: Das kann jeder für sich entscheiden. Zur Not auch ganz für sich allein.

Sterne, Sterne, Sterne

Atelier PMP ist eine unserer ganz jungen Marken: Das Studio wurde erst vor fünf Jahren in Hamburg gegründet, die Köpfe sind das Multitalent und Markenmacher Daniel Plettenberg und die Modedesignerin und Künstlerin Stefanie Mayr. Für ihre ersten Kreationen Dreckig Bleiben, Concrete Flower und anti anti haben sie Duftkünstler Mark Buxton gewinnen können, und herausgekommen sind drei wirklich eigensinnige und herrlich durchkomponierte Düfte. Die erzählen übrigens schon äußerlich ihre Story: Dreckig Bleiben mit einem Flakondeckel aus dem verräucherten Holz eines alten Fachwerkhauses, bei Concrete Flower ist der Deckel aus Beton, und bei anti anti aus echtem italienischen Marmor.

Ich freue mich sehr, dass diese Düfte auch in die jüngste Duftbibel „Perfumes“ von Luca Turin und Tania Sanchez Eingang gefunden haben. Der Biophysiker und Duftforscher Turin gilt seit vielen Jahren als „Duftpapst“. Seine unterhaltsam geschriebenen und kundigen Kommentare – um nicht zu sagen: Urteile – können auch „großen“ Düften gegenüber überraschend vernichtend ausfallen (Duft ist immer  auch Geschmackssache!). Bei den Kreationen von Atelier PMP aber war er sich sicher: großes Kino. Alle drei Düfte des Labels sind nicht nur erwähnt (es ist schon eine Ehre, in Riechweite des Meisters zu geraten), sondern haben sensationelle vier Sterne erhalten. Dass drei der Topdüfte weltweit aus einem kleinen Hinterhof im Hamburger Karoviertel stammen, ist wieder mal der Beweis für die Kreativität und Kraft der Parfümkunst und ihrer Akteure. Glückwunsch an Atelier PMP! Wir freuen uns mit euch – und schon jetzt auf das neue Projekt, das derzeit bei euch entsteht!

will be a brand präsentiert: Verdúu – die Haute Couture der Parfümkunst

Das neue Label Verdúu schickt seine Düfte auf den Laufsteg – und das darf man wörtlich nehmen: Die Kreationen von Mark Buxton wurden exklusiv für aufstrebende Modedesigner geschaffen. 

Ein neues Duftlabel, höchste Parfümkunst und Mode: Das sind die Zutaten für die Kreationen, mit denen das Label Verdúu seinen Auftritt in der Welt der Düfte inszeniert. Das Ziel von Verdúu: Düfte speziell für Modedesigner zu kreieren – Düfte, die deren kreativen Kosmos entspringen, und die deren ganz persönlichen Stil olfaktorisch interpretieren, ergänzen und erschließen. Jeder Duft repräsentiert den Designer | die Designerin, deren Inspiration, Charakter und Schaffen.

Nach den ersten drei Düften für die in Berlin tätigen Designern Hien Le, Michael Sontag und Sissi Götze hat Verdúu mit Christopher Shannon internationalen Zuwachs bekommen: Der Londoner hat in der Vergangenheit bei den British Fashion Awards und dem LVMH Prize von sich reden gemacht und ist seit 2008 mit eigenem Menswear Label höchst erfolgreich.

 

Shake it, Baby! Duftdesigner Christian Plesch mit neuer Linie WACKELWASSER

Mit dem Label NASENGOLD hat der Duftdesigner Christian Plesch Zeichen gesetzt: Düfte ohne Schnickschnack und Tamtam, frech und provokant. Jetzt lanciert der Hamburger seine zweite Duftlinie: WACKELWASSER erscheint mit zwei modernen, sinnlichen und spritzfrischen Unisex-Kreationen. 

Zwei prickelnde Duftkompositionen, komponiert aus wahrhaft köstlichen Zutaten: gechilltes Orange Fizz trifft auf Ingwer, erhitzter Pfeffer vereint sich mit Malt Beer. Mit WACKELWASSER LIGHT und DARK setzt der Hamburger Duftdesigner Christian Plesch seine Kreativität erneut ins Rampenlicht.

WACKELWASSER fühlt sich prickelnd an, beglückt die Nase – und sorgt für einen langen Kick. Duftdesigner Christian Plesch: „Gänsehaut ist durchaus eingeschlossen!“

Die ungewöhnliche Bezeichnung der neuen Kollektion hat seine eigene kleine Geschichte: „WACKELWASSER“ war der Name, den Christian Pleschs kleine Tochter sprudelndem Mineralwasser gegeben hat.

Zwei Düfte, zwei Duftwelten

DARK WACKELWASSER | Laut peitschende Beats und Wahnsinnsrausch, Dunkelheit und zügellose Anonymität. Kostbare Essenzen, die in den Bann ziehen: Ingwer, Jasmin und Malz weben ein Band, Zedernholz zurrt es fest, Vetiver bewacht den Knoten.

LIGHT WACKELWASSER | Laszive Morgensonne und Rokoko-Schönheitsfleck, verrutschte Kleidung und improvisierte Klavierspielerei. Unsichtbare Marionettenfäden lenken den Weg – gewoben aus Champagnerperlen, Jasminblüten und Karamell, verbunden durch Zedernholz. Rumtropfen perlen die dünnen Bänder hinab, erfrischend und berauschend.

 

 

Lockruf der Wildnis

Dass man sich selbst mittels bestimmter Düfte – hier ist die Rede von Pheromonen – sexuell attraktiver macht, ist wohl doch nicht so einfach, wie es manche Parfümlabore oder Duftanbieter gerne hätten. Pheromone sind vor allem in der Tierwelt bekannt und dienen dazu, mögliche Partner anzulocken; im Blogbeitrag FRÜHLINGSGEFÜHLE habe ich mich bereits dazu geäußert.

Nun ist man bei der Suche nach diesen Substanzen beim Menschen doch auf zwei Stoffe gestoßen (mit den komplizierten Namen Estratetraenol, kurz EST, und Androstadienon |AND), denen diese Wirkung nachgesagt wurde. Die beiden sollen tatsächlich auch schon in Parfüms zum Einsatz gekommen sein. Leider hat eine gerade (März 2017) publizierte Studie aus dem fernen Australien ergeben: Diese Zutaten darf man sich sparen, ihre Wirkung ist nicht nachweisbar. „Das Parfum“, dieser wunderbare Roman (und seine Verfilmung) bleiben also Fiktion.

Ich darf ohnehin versichern, dass keine dieser Substanzen jemals in einem unserer Düfte verwendet wurde – wir vertrauen eindeutig lieber der Expertise und Kreativität ausgezeichneter Parfümeure wie Mark Buxton, Geza Schön und anderen „Nasen“. Ich bin aber sicher, dass die Suche nach menschlichen Pheromonen und die wissenschaftliche Forschung dazu weitergehen wird – nicht zuletzt, weil eine Entdeckung in diesem Bereich für die globale Duftindustrie ungemein profitabel wäre.

500 Badewannen…

und 40 Millionen Euro: Was haben diese sonderbaren Zahlen hier zu suchen? Sie sind ein Nachtrag zum Thema „Graumarkt und Fälschungen“. 500.000 Flakons – das sind etwa 500 Badewannen voll mit (gefälschten!) Parfüms und genau die Menge, die der Hamburger Zoll im Jahr 2016 aus dem Verkehr gezogen hat, bevor diese Plagiate Schaden anrichten konnten. Auch den hat der Zoll beziffert. 40 Millionen Euro wären es gewesen: eine Summe, von der wir alle nur träumen können. Die Zahlen zeigen aber, dass das Problem mit Plagiaten etc. keineswegs aus der Luft gegriffen, sondern sehr real ist. Natürlich sind dem Zoll nicht nur Düfte ins Netz gegangen, sondern auch die üblichen Verdächtigen: Markenspielzeug, -sportschuhe und -bekleidung. Der verhinderte Parfümschaden aber macht tatsächlich fast die Hälfte des Schadens aus, der hätte angerichtet werden können. Respekt übrigens für die Leistung des Zolls: von über 1,4 Millionen Kontrollen, unter anderem von Containern oder Koffern, ist die Rede.

Escentric Molecules 04 ist da: Futuristische Frische mit Javanol

Das Molekül Javanol steht im Zentrum von Escentric Molecules 04, dem neuen Parfümkunstwerk von Geza Schön: ein Befreiungsschlag für Sandelholz.

Radikal reduziert: Molecule 04

Molecule 04 setzt auf reines Javanol: ein kraftvolles, zugleich weiches Sandelholz-Molekül der neuesten Generation. Damit offenbart sich Sandelholz auf völlig neue Weise: ohne jede Schwere, dafür mit einer ungekannt weichen, glänzend-schimmernden Frische.

Sandelholz neu interpretiert: Escentric 04

Bei Escentric 04 wird Javanol von weiteren Noten umspielt. Der Duft ist eine einzigartige Interpretation von Sandelholz – nicht holzig schwer, sondern in der Kopfnote ergänzt durch frische, bittere Noten von pinker Grapefruitschale, von Wacholder und Rosa Pfeffer. Ein Hauch Marihuana bringt dabei die weichen Noten der Grapefruit hervor. Im Herzen erblüht Iris (Orris) mit einem von Schön neu komponierten Rosenakkord. Escentric 04 klingt mit einer balsamisch-holzigen Note aus Javanol und dem lieblicheren Polysantol aus.

 Die Duftpyramide Escentric 04

Kopf: Methyl | Pampelmuse | Pink Grapefruit | Marihuana | Bergamotte | Wacholderbeere | Rosa Pfeffer
Herz: Hedione | Freesie | Osmanthus | Iris | Rose
Basis: Javanol | Mastix | Labdanum | Iso E Super | Moschus | Ambroxan | Castoreum | Vetiver

Beide Düfte sind ab April bei uns erhältlich.

Eau de Parfum | 100 ml | UVP 130 €

 

Gute Taten

Letztes Jahr hatte mich Franco Cavegn, der uns in der Schweiz unterstützt, auf einen schönen Charity-Lauf in Chur hingewiesen: den Pumpilauf. Dabei geht es nicht nur um sportlichen, sondern auch um sozialen Einsatz: Jeder Teilnehmer erläuft mit jeden 100 Metern einen Betrag für „sein“ soziales Projekt. Weil mir die Unterstützung und Förderung von Kindern ein wichtiges Anliegen ist, habe ich einen Läufer gesponsert, der für das Kinderheim Stiftung Therapeion lief. Ich habe mich sehr gefreut, dass „mein“ Läufer Andri Zisler mit einem will be a brand-Shirt durchs Ziel gegangen ist und dank vieler weiterer Spenden sogar „Pumpilaufkönig“ wurde. Er hat damit das Kinderheim ein gutes Stück weitergebracht.

Pumpilauf 2016 Pumpilauf 2016

 

 

 

 

 

 

 

Ein weiteres Projekt, das ich im letzten Jahr unterstützt habe, hat ein wenig mehr mit meiner Biografie zu tun. Ich habe als Kind viel im Wald gespielt (selbstgebautes Baumhaus inklusive!). Als ich vom Waldpiratencamp der Deutschen Kinderkrebsstiftung erfuhr, hat mich das sofort überzeugt. Kinder und Jugendliche erleben dort die Natur hautnah und gewinnen wieder Selbstvertrauen nach oder während ihrer schweren Krankheit: eine gute Sache, die gute Taten leicht macht – und die, finde ich, etwas mehr Bekanntheit und Unterstützung verdient.

WaldpiratencampWaldpiraten_Logo

 

Ungerochen modern: will be a brand präsentiert anti anti von Atelier PMP

Der dritte Duft des Hamburger Labels Atelier PMP ist alles andere als „anti“ – ein ungerochen modernes Statement, das für Aufmerksamkeit sorgt.

anti anti ist nicht Gegen, sondern Dafür: für das Leben mit seinen Höhen und Tiefen, für die Menschen in ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit. anti anti ist kein Gegen-Duft, sondern eine moderne Kreation für die Freiheit im Kopf, im Sein, im Anderssein. Es feiert den Genuss des Moments, ist geschaffen für Menschen mit Haltung, für Menschen mit Inspirationen und Ideen.

anti anti ist edel und ehrlich zugleich. Ein ultra-moderner Duft, weich und kantig zugleich, rauchig und frisch in einem, klar und dennoch undurchschaubar: eine Kreation, widersprüchlich wie eine moderne Skulptur, präsentiert in einem Flakon aus weißem Marmor, Gold und Glas.

anti anti entzieht sich klassischen Definitionen. Geschaffen wurde es für Atelier PMP vom Duftkosmopoliten Mark Buxton und seinem Kollegen David Chieze.

Der Duft ist ab sofort über uns erhältlich.

50 ml | UVP 120,00 Euro

Atelier PMP - anti anti